Satzspiegel

Mit dem Satzspiegel legt man eine Nutzfläche auf dem ausgewählten Seitenformat fest, die mit Text, Bildern etc. gefüllt werden soll. Er ist also ein gedachtes Rechteck,  das die bedruckten Teile einer Seite umgibt. Begrenzt wird er durch Stege (unbedruckte Abstände zwischen dem Satzspiegel und dem Rand. Unterschieden wird zwischen dem Kopfsteg, dem Außensteg, dem Bundsteg und dem Fußsteg.

Der Satzspiegel wird in Abhängigkeit von der Drucksache bestimmt. Bei mehrseitigen und beidseitig gedruckten Drucksachen liegt ein doppelseitiger Satzspiegel vor, bei solchen die aus einer Seite bestehen ein einseitiger Satzspiegel.

 

Zum Satzspiegel gehören:

  • Spalten mit Text, Grafik oder Bild
  • Kolumnen
  • Fußnoten
  • Die Paginierung, die Bogensignatur und Marginalien werden nicht dazu gezählt.

Die Kunst beim Satzspiegel ist es, die Gestaltung der Seite in eine Form bzw. in ein Verhältnis zu bringen, so dass sie dem Betrachter harmonisch erscheint. Wie viel freier Raum dabei im Kopf, Fuß, Bund und Außen gelassen wird, ist subjektiv und liegt im Auge des Betrachters.

 

 

 

 

Im folgenden ein paar Beispiele für den Satzspiegel bei gängigen Formaten:

DIN A6 Hochformat

Innen: 11mm
Außen: 22mm
Oben: 16,5mm
Unten: 27,5mm

 

 

DIN A5 Hochformat

Innen: 15,5mm
Außen: 31mm
Oben: 23mm
Unten: 39mm

 

 

DIN A4 Hochformat

Innen: 22mm
Außen: 44mm
Oben: 33mm
Unten: 55mm